Dies ist ein Ort zum Denken und Bauen.

Ich arbeite an Systemen zwischen Technologie, Gesellschaft und Alltag.
An manchen Stellen als Software,
an anderen als Idee, Skizze oder Experiment.

Was du hier findest, sind keine fertigen Antworten,
sondern Ausschnitte aus einem Prozess.

Wenn dich das anspricht,
bleib gern ein wenig.


EtherPunk

Stell dir eine Umgebung vor,
in der Technologie nicht im Vordergrund steht.

Sie ist da,
aber sie drängt sich nicht auf.

Geräte sind ruhig.
Oberflächen klar.
Systeme verständlich, auch wenn sie komplex sind.

Daten gehören nicht Plattformen,
sondern den Menschen,
die sie erzeugen.

Digitale Werkzeuge unterstützen den Alltag,
statt ihn zu fragmentieren.
Sie erinnern, ordnen, verbinden –
ohne ständig Aufmerksamkeit zu fordern.

Energie ist sichtbar.
Ressourcen haben Gewicht.
Infrastruktur fühlt sich nicht abstrakt an,
sondern lokal, greifbar, verantwortbar.

EtherPunk beschreibt keine ferne Zukunft.
Es ist eine mögliche Gegenwart,
die entsteht,
wenn Systeme wieder mit menschlichem Maß entworfen werden.

Momentaufnahme

Am Morgen öffnet sich kein Feed.

Stattdessen ein Überblick:
Zeit, Energie, Aufgaben, Beziehungen.

Nicht als Bewertung,
sondern als Zustand.

Technologie tritt einen Schritt zurück,
damit Handlungen wieder spürbar werden.

Das Digitale ist kein Ort der Flucht,
sondern ein leiser Verstärker des Realen.


Systeme & Projekte

Aus dieser Vorstellung heraus entstehen konkrete Systeme.

Nicht als Produkte,
sondern als Werkzeuge,
die im Alltag funktionieren müssen.

Ein digitales System,
das Zeit nicht fragmentiert,
sondern sichtbar macht.

Ein persönlicher Raum für Daten,
der nicht optimiert,
sondern ordnet.

Technologie,
die nicht Aufmerksamkeit sammelt,
sondern Verantwortung verteilt.

Einige dieser Systeme nehmen bereits Form an.

Als Software,
die Routinen, Aufgaben und Ereignisse
in einen Zusammenhang bringt.

Als Werkzeuge,
die den Körper, den Tag und den eigenen Zustand
nicht getrennt betrachten.

Als Infrastruktur,
die Daten lokal denkt
und Vernetzung als bewusste Entscheidung versteht.

Sie sind nicht fertig.
Und das ist Teil ihres Entwurfs.


DAO

DAO ist als persönlicher Ordnungsraum gedacht.

Nicht als To-do-Liste
und nicht als Kalender,
sondern als Zusammenhang.

Aufgaben, Routinen und Ereignisse
werden nicht getrennt verwaltet,
sondern als Teile eines Tages verstanden.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
existieren nebeneinander.
Nicht zur Kontrolle,
sondern zur Orientierung.

DAO ist kein System,
das Produktivität maximiert.
Es versucht, Zeit lesbar zu machen.

VOCA

VOCA richtet den Blick nach innen.

Auf Schlaf, Energie, Rhythmus.
Auf das, was oft gemessen wird,
aber selten verstanden.

Es geht nicht darum,
den Körper zu optimieren,
sondern ihn wieder als Teil des Systems zu begreifen.

Der Tag beginnt nicht mit Zielen,
sondern mit Zustand.

EtherOS / EtherCore

EtherOS und EtherCore sind weniger sichtbar.

Sie beschäftigen sich mit der Frage,
wo Daten liegen
und wem sie gehören.

Statt zentraler Plattformen
entsteht ein persönlicher Kern:
lokal, nachvollziehbar, erweiterbar.

Vernetzung ist möglich,
aber nie vorausgesetzt.

Kommunikation wird zur Entscheidung,
nicht zur Vorgabe.

EtherPunk als verbindendes Element

EtherPunk ist kein zusätzliches Projekt.

Es ist der Rahmen,
in dem diese Systeme entstehen.

Eine Haltung,
die Technologie nicht als Selbstzweck versteht,
sondern als Teil einer gestaltbaren Umwelt.

Offene Bewegung

Keines dieser Systeme ist abgeschlossen.
Und keines soll es sein.

Sie verändern sich,
weil sich ihr Kontext verändert.

Was hier gezeigt wird,
sind keine Ergebnisse,
sondern Spuren.